Architektur & Begleitung von Baubewilligungen
Architektur & Begleitung von Baubewilligungen
Wir begleiten private Bauherr:innen und Investoren von der ersten Idee bis zur bewilligten Planung – mit klaren Zeichnungen, zuverlässiger Koordination mit der Gemeinde und zeitgemässer Architektur.
+200 Jahre altes historisches Gebäude – Restauration
Wohn- und Geschäftshaus mit Erweiterung aus Holz
Das Haus "Zum Römischen Kaiser" aus dem späten 18. Jahrhundert in Bad Zurzach wurde zu drei modernen Wohnungen und einem Erdgeschoss-Geschäftslokal umgebaut. Die historische Strassenfassade blieb vollständig erhalten (Denkmalschutz). Die Rückseite wurde mit zeitgemässer Holzbauweise erweitert.
Das historische Kloster Santa Verdiana wird wiederbelebt. Ursprünglich im 14. Jahrhundert gegründet, erhält das Ensemble moderne Ausstellungs- und Konferenzflächen. Die Restaurierung bewahrt die historische Substanz bei neuer Nutzungsqualität.
Wettbewerbe
Morphologie & Parametrik
Parametrische Architektur im Dialog mit klassischer Stadtgeometrie. Ein einfacher Bogen entwickelt sich entlang eines Erlebniswegs zu sich verändernden Raumrahmen aus Beton und Glas – Le Corbusier als städtebauliche Inspiration.
Dieses Museumsprojekt untersucht die Möglichkeiten einer parametrischen Formensprache im Dialog mit einer streng geordneten Stadtstruktur. Ausgangspunkt ist ein einfacher Bogen als architektonisches Motiv, der in einer Reihe von Schritten weiterentwickelt, vervielfacht und entlang eines Weges organisiert wird.
Die Besucher:innen bewegen sich auf einer kontinuierlichen Rampe durch die Sammlung, begleitet von einer Abfolge von Raumrahmen, die sich morphologisch verändern. Die Tragstruktur besteht aus wiederholten Rahmenelementen aus Beton, in denen sich gläserne Volumen einschreiben und Tageslicht tief in das Gebäude führen. Ein zweiter, geradliniger Weg dient der Rückführung und ist als leichte, aufgelagerte Brückenkonstruktion aus Stahlgitter ausgebildet. Das Projekt zeigt, wie sich ein einfaches Motiv über parametrische Transformation in eine räumlich dichte und erlebbare Architektur übersetzen lässt.
Schnittstelle Stadt & Ausstellungsraum
Neuer Eingangsbau als Stadt-Ausstellungsraum. Respektvoller Bezug zum historischen Bestand, präzise Proportionen, klare Wegeführung zwischen öffentlichem Raum und Ausstellungshöfen – zurückhaltende Materialität. Ausgehend von einem bislang ungenutzten Zwischenraum entsteht ein Baukörper, der den historischen Bestand respektvoll ergänzt und einen klaren Zugang zum Innenhof‑System der Anlage schafft.
Der Neubau fungiert als Filter zwischen öffentlichem Stadtraum und akademischem Innenleben: Er inszeniert Ankunft, zeigt Architekturarbeiten nach aussen und organisiert den Übergang in die verschiedenen Höfe. Die Gestaltung konzentriert sich auf präzise Proportionen, klare Wegeführung und eine zurückhaltende Materialität, die sowohl zum Bestand als auch zum städtischen Kontext passt.
Städtebau & Landschaft-
Von historischen Gebäuden zu historischen Städten: resiliente Stadtplanung mit Grünflächen pro Person, Wasserachsen und öffentlichen Einrichtungen. Präzise Verteilungssystem für Parks, Wege und Freiräume.
Ausgangspunkt dieses Projekts ist eine Stadt, die stark von Konflikten und strukturellem Wandel geprägt ist. Aufbauend auf den vorhandenen Schwächen – Zerstörung, Überlastung der Infrastruktur, Verlust von Grünflächen – entwickelt die Studie eine Vision für eine künftige Stadt, die Organisation, Aufenthaltsqualität und ökologische Verantwortung vereint.
Im Zentrum steht die Frage, wie ein wachsendes, verdichtetes Stadtgebiet wieder ausreichend Grünraum erhält: mit klaren Standards für Grünflächen pro Person, einer ausgewogenen Verteilung von Parks, Baumreihen und Wasserflächen sowie einem Netz von öffentlichen Einrichtungen. Das Projekt zeigt, wie eine städtebauliche Struktur geschaffen werden kann, in der Freiraum, Bebauung und Wegeführung präzise aufeinander abgestimmt sind – als Grundlage für eine lebenswerte und resiliente Stadt.
Bestand weiterdenken
Zeitgemässe Neuordnung eines historischen Quartiers. Bestand bewahren, nördlich modern erweitern, zentrale Grünachse verbindet Wohnen, Gewerbe und Freiräume zu einer identitätsstiftenden Adresse. Dieses Projekt untersucht ein historisch gewachsenes Stadtquartier mit komplexen sozialen, funktionalen und räumlichen Problemen. Ziel ist es, eine zeitgemässe städtebauliche Struktur zu entwickeln, die die vorhandene Substanz respektiert und gleichzeitig neue Qualitäten für Wohnen, Arbeiten und Aufenthalt schafft.
Der nördliche Teil des Quartiers wird neu geordnet: mit klaren Baufeldern, gemischt genutzten Gebäuden und einem differenzierten Angebot an Wohn- und Gewerbeflächen. Der historische Kern im Süden bleibt bewusst erhalten. Ein durchgehender grüner Boulevard verbindet die verschiedenen Bereiche, verknüpft Wohn-, Geschäfts- und Freiräume und schafft eine identitätsstiftende Adresse für das gesamte Gebiet.